
Körperfragmente 1
Mischtechnik auf Papier•58 × 41 cm•1998–2003
„Körperfragmente“ nähert sich dem Akt über Zustände statt über Kontur und Anatomie: Gewicht, Balance, Verdichtung, Auflösung. Die Farbe trägt den Körper wie ein atmosphärisches Feld, in dem sich Formen überlagern und wieder auseinanderfallen. Die Figur wird dadurch mehr Ereignis als Abbild, ein kurzer Zusammenzug von Präsenz im Weiß des Papiers. In dieser frühen Werkphase zeigt sich schon das Interesse an Übergängen – an jenem Moment, in dem Bewegung und Wahrnehmung selbst zum Bild werden.































