
Zeitmaschine 1
Farbstift auf Papier•150×300 cm•2017-18
In der Serie „Zeitmaschinen“ (2017–2018) wird die Zeichnung zu einer Kartografie von Dauer. Die Linie dient als Spur, nicht als Dekor: Sie tastet den Raum ab, wiederholt, verschiebt und verdichtet sich, bis Bewegung sichtbar wird. Zwischen organischen Formen, technischen Andeutungen und farbigen Markierungen entsteht ein Feld aus Zeichen, das wie ein Modell für innere und äußere Welten wirkt. Je länger man schaut, desto klarer tritt hervor, dass es hier um einen Zustand geht und nicht um ein Motiv: Zeit, die sich im Raum als rätselhaftes Gewebe ablegt.





